Gänsehaut am Planetenring: GSC-Athletinnen und Athleten begeistern beim 27. Internationalen Kurtulus-Springer-Meeting
- 15. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Was für ein Leichtathletik-Fest in Garbsen! Das 27. Internationale Kurtulus-Springer-Meeting hat einmal mehr bewiesen, warum der Planetenring seit Jahren zu den besten Sprunganlagen Deutschlands gehört. Internationale Spitzenathletinnen und -athleten, zahlreiche Zuschauer und mittendrin sechs Starterinnen und Starter des Garbsener SC, die vor heimischem Publikum mit starken Leistungen und persönlichen Bestmarken glänzten.
Dabei hatten es die Athletinnen und Athleten alles andere als leicht. Wechselnde Winde und die ungewohnt kühlen Temperaturen machten viele Wettbewerbe zu einer echten Herausforderung. Doch davon ließ sich die internationale Elite ebenso wenig aufhalten wie die Gastgeber aus Garbsen.
Julius Vollmers springt zur DM-Norm
Für den Höhepunkt aus GSC-Sicht sorgte Hochspringer Julius Vollmers. Im Hauptprogramm behauptete er sich gegen ein hochklassiges internationales Feld und überquerte starke 2,04 Meter. Damit stellte er nicht nur eine Saisonbestleistung auf, sondern erfüllte gleichzeitig die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften.
Ein toller Erfolg für den GSC-Athleten, der sich mit Platz sechs direkt hinter internationalen Top-Springern einreihte. Den Sieg sicherte sich der Brite Akin Coward mit 2,12 Metern vor dem puerto-ricanischen Olympiateilnehmer Luis Castro und dem Norweger Erlend Bolstad Raa, die sich Rang zwei teilten.
Maribell Schröder gewinnt Bronze

Einen starken Wettkampf zeigte auch Rückkehrerin Maribell Schröder. Mit souveränen 1,62 Metern stellte sie eine neue Saisonbestleistung auf und durfte sich über die Bronzemedaille freuen. Die Höhe von 1,66 Metern – und damit die Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung aus dem Jahr 2024 – verpasste sie nur hauchdünn.
Persönliche Bestleistungen für Yannick Reinecke und Lara Gesch
Seinen ersten Auftritt bei einem international besetzten Meeting wird Yannick Reinecke so schnell nicht vergessen. Mit genau 6,45 Metern sprang er auf den Zentimeter exakt seine persönliche Bestleistung und belegte einen starken sechsten Platz.
Für Jubel sorgte auch Lara Gesch. Im letzten Versuch des Dreisprung-Wettbewerbs zeigte sie den weitesten Sprung ihrer bisherigen Karriere und verbesserte sich auf 11,14 Meter. Rang acht war der verdiente Lohn für einen couragierten Wettkampf.
Ebenfalls Platz acht erreichte Kimberly Geweke, die sich im Weitsprung der Jugend mit 5,11 Metern hervorragend gegen die Konkurrenz behauptete.
Internationale Klasse am Planetenring
Natürlich bot das Meeting auch in diesem Jahr wieder internationale Spitzenleistungen. Trotz schwieriger Bedingungen mit ständig wechselnden Windrichtungen konnten sogar drei deutsche Jahresbestleistungen erzielt werden. Moderator Reiner Dismer brachte es auf den Punkt: „Wir konnten dennoch drei deutsche Jahresbestleistungen verzeichnen.“
Besonders freute sich der in Garbsen aufgewachsene und zweimalige deutsche Zehnkampfmeister Marcel Meyer (Hannover 96) über seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. „Es hat riesig Spaß gemacht, auch die vielen Gesichter von früher wiederzusehen“, sagte der frühere Garbsener nach seinem vierten Platz im Weitsprung.
Danke an alle Helferinnen und Helfer!
Ein Meeting dieser Größenordnung ist nur möglich, weil sich viele Menschen mit Herzblut engagieren. Unser Dank gilt deshalb allen Helferinnen und Helfern, Kampfrichterinnen und Kampfrichtern, Sponsoren, Unterstützern und natürlich den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern, die das 27. Internationale Kurtulus-Springer-Meeting erneut zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.
Garbsen war wieder einmal Bühne für internationale Leichtathletik – und unsere GSC-Athletinnen und Athleten haben gezeigt, dass sie mittendrin dazugehören. Wir sind stolz auf euch! 💙🤍



